Diesen Rundbrief drucken.

Rundbrief 54, Juni 2012

Mehr Speichermöglichkeit soll her, schnell. Mehr Strom, augenblicklich. Mehr Spannung auf die Leitungen, jetzt oder nie.

Gross ist der Druck aus den Medien, der Politik, und langsam aber sicher auch in den Köpfen vieler, die sich seit längerem für das Grimselgebiet einsetzen. Es ist dem Grimselverein schwierig, seine seit Jahren klare Position breit zu streuen und einwirken zu lassen. Das geringe Ausbaupotenzial der Wasserkraft wird ist zwar immerzu betont (zuletzt am 04.06.2012 vom Bundesamt für Energie), die Allgemeinheit denkt aber nach wie vor, dass das Heil der Schweiz in der Erhöhung der Grimselstaumauer liegt. Die Arbeit des Grimselvereins ist es daher, sich zumindest in den Umweltkreisen einen soliden Halt zu schaffen. Dieser Halt ist leider noch keinesfalls etabliert. Auch gestandene Grüne sehen sich mittlerweile zu einem bequemen und falschen Pragmatismus hingezogen. Der Grimselverein setzt sich dafür ein, diese verloren gegangenen Verbündeten wieder zurück ins Boot zu holen. Diesen Sommer soll dies mit Exkursionen und dem Feuer in den Alpen geschehen, im Herbst dann mit dem Jubiläumsfest. Etwas Sinnlichkeit soll bei diesen Anlässen mitschwingen, um der Grimsel den Wert zurückzugeben, den sie verdient.

Dieser Rundbrief ist demnach kein klassischer Informationsaustausch zwischen Vorstand und Basis der Grimselvereins, sondern mehr ein Organisationsblatt für die kommenden Anlässe. Ein Jahresbericht und nähere Informationen zu Geschehnissen rund um den Kampf gegen die Mauer werden im Vorfeld der Jahresversammlung (18.11.2012) verschickt.

Frohe Grüsse und ein herzlichen Dank für die Treue zur Grimsel
Vorstand Grimselverein


Zu reservierende Daten für den Herbst 2012:

l'art pour l'aar, Projekt 'Glashaus'
l'art pour l'aar, Projekt 'Glashaus'