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Rundbrief 51, Juni 2011
Liebe Mitglieder, Freundinnen und Freunde
Das schreckliche Atomunglück in Fukushima prägt die energiepolitische Diskussion weit mehr als es der Stromlobby lieb ist. Von den Politikern erhalten sie wenig Support, denn im Herbst stehen National- und Ständeratswahlen an. Es verwundert nicht, dass sich die Atomkraftwerkbefürworter unter den Politikern im Moment nicht gross aus dem Fenster lehnen. Als Ersatz dient herzhaftes aber auch halbherziges landesweites Geschrei und Geschreibe nach alternativen Energien. Damit ist auch der geplante Ausbau der Wasserkraftanlagen an der Grimsel wieder in den Fokus gerückt. Zwar schreiben selbst die KWO in ihrem technischen Bericht zur Mauererhöhung, dass mit der Seevergrösserung keine zusätzliche Energie gewonnen werden kann; doch das hindert weder die Pressesprecherin des Bundesamtes für Energie Frau Zünd, noch deren oberste Chefin Frau BR Leuthard daran, das Gegenteil zu suggerieren. Landauf landab stossen Politiker und Journalisten ins gleiche Horn und nutzen gleichzeitig die Gelegenheit die Umweltverbände als Verhinderer der Energiewende anzuprangern und die Einschränkung der Beschwerdemöglichkeiten der Umweltverbände zu propagieren. Man kann es dem CEO der grössten Firma hinter dem Hubel nicht verargen, dass er sich über die positive Wirkung dieses Energiegewinnungsmärchens freut. Man benötigt keinen Hochschulabschluss in Physik um zu verstehen, dass jedoch nur so viel Wasser von der Grimsel nach Innertkirchen hinunter turbiniert werden kann, wie dort oben als Niederschlag (mittels Sonnenenergie) anfällt, und zwar unabhängig davon, ob eine grosse oder noch grösser dimensionierte Zwischenlagerungsmöglichkeit besteht oder nicht. Doch diese abstruse Idee hält sich so hartnäckig, dass man geneigt ist anzunehmen, diese Leute seien auch überzeugt mit einem grösseren Geldsäckel (Zwischenlager) könnten sie ihr Jahreseinkommen vergrössern.
Das schreckliche Atomunglück in Fukushima hat (noch) nicht die Einsicht gebracht, dass wir mit Energie und Boden haushälterischer umgehen müssen. Statt z.B. mit gesetzlichen Vorschriften dafür zu sorgen, dass die über 150'000 Elektroheizungen verschwinden und elektrische Geräte in Haushalt und Industrie weniger Energie benötigen, propagieren die Propheten der freien Ausbeutung der Natur die Umsetzung der technischen Möglichkeiten bei der Wasserkraft. Nutzung der letzten noch frei fliessenden Gewässer oder Mauererhöhungen, selbst wenn damit wie im Fall der Grimsel keine zusätzliche Energie gewonnen werden kann. Macht euch die Erde untertan, scheint weiterhin der wichtigste Leitsatz der Technikgläubigen zu sein. Auch Naturschutzgebiete, insbesondere solche die mit dem Privatauto nicht direkt erreicht werden können, gelten als überflüssig, wertlos und nicht schutzwürdig. Ersatz fürs Auge würde dereinst die höchst gelegene befahrbare Hängebrücke in der (Grimsel)Welt bringen. Der umweltbewusste Auspuff-Apostel wird die Möglichkeit haben seine spritfressende Prestigekarosse am Bahnhof in Meiringen zwischenzulagern und einen mit Grimselstrom betriebenen Elektro-Smart auf die Passhöhe zu steuern. Enegieverschleudern hat wohl etwas mit urmenschlichen Bedürfnissen nach Freude und Macht zu tun. Wir sollten dafür Verständnis aufbringen, wir erfreuen uns ja auch jedes Jahr am Feuer in den Alpen und demonstrieren so unsere Macht.
Das schreckliche Atomunglück in Fukushima ist auch nicht spurlos an den Umweltverbänden vorbeigegangen. Presse und Fernsehen verbreiteten Falschmeldungen - man muss fast von gezielter Desinformation ausgehen - wie z.B. über die angebliche Behinderung von 500 Wasserkraftprojekten und Hunderten von Windrädern und Solaranlagen durch Umweltverbände. Trotz Berichtigungen und spontanen Leserbriefen, das Image hat gelitten. Vor diesem Hintergrund ist letztlich auch zu verstehen, dass die grossen Umweltverbände auf Einsprachen gegen das Tandemprojekt und das unterirdisch geplante Pumpspeicherwerk Grimsel 3 verzichtet haben. Der Vorstand des Grimselvereins hat nach mehreren Sitzungen mit ausgewiesenen Kennern der Projekte entschieden, ebenfalls auf eine Einsprache gegen die Projekte Ausbau der Kraftwerke Innertkirchen 1 und Handeck 2, sowie gegen das geplante Pumpspeicherwerk Grimsel 3 zu verzichten. Er erachtet die zwischen KWO, Kanton Bern und Umweltverbänden ausgehandelte Lösung als nicht optimalen aber akzeptablen Kompromiss. Den Höherstau des Grimselsees bekämpft der Grimselverein zusammen mit den Umweltorganisationen weiterhin. Auf der Grundlage der von Tobias Winzeler verfassten Verwaltungsgerichtsbeschwerde im anschliessend durch die Gerichte gestoppten Baubewilligungsverfahren (2009) hat der Umweltanwalt Reto Nigg aus Chur im Auftrag sämtlicher in der Begleitgruppe vertretenen Umweltorganisationen eine umfassende Einsprache gegen die Mauererhöhug deponiert.
Der Verzicht auf eine Einsprache gegen das Tandemprojekt und das Pumpspeicherwerk ändert nichts daran, dass der Grimselverein der Pumpspeicherung, wie sie das Projekt Grimsel 3 vorsieht und wie sie heute praktiziert wird, nach wie vor skeptisch bis ablehnend gegenüber steht. Argumente gegen die Pumpspeicherung wurden an der letzten Generalversammlung von verschiedenen Vereinsmitgliedern vorgebracht. Zum einen wird beim Vorgang mehr als 20% der Energie vernichtet zum andern stammt der Strom zum Pumpen aktuell aus überschüssiger Bandenergie in Europa (vor allem AKW und Kohlekraftwerke) und ist dementsprechend CO2 belastet (zur Zeit ca. 410 g CO2 / kWh). So berechnet, werden mit dem von der KWO benötigten Pumpstrom gleichviel CO2 Emissionen erzeugt, wie gleichzeitig alle im Kanton Bern immatrikulierten Autos ausstossen. Da der Strom für den Pumpbetrieb und damit das CO2 vorwiegend im Ausland produziert wird, belastet es die CO2 Bilanz im Inland wenig. Dies ist die schäbige Kehrseite der heutigen Pumpspeicherung.
Die Glanzseite bildet der Gewinn aus diesem Stromhandel für die Besitzer der KWO. Trotz des Energieverlusts lohnt sich die Veredelung, sobald der Marktpreis für Spitzenstrom 25% über den Kosten des Pumpstroms liegt. Dies ist vor allem über Mittag und dies zunehmend im Sommer der Fall, wenn die Klimaanlagen in Südeuropa - dem stromfressenden Gegenstück zur Elektroheizung - in Betrieb gesetzt werden. Bei einer Preisdifferenz von durchschnittlich 10 Rp. / KWh, kann in der Grimselwelt jährlich ein Gewinn von ca. 180 Mio. Franken für die KWO Besitzer generiert werden.
Das Projekt Grimsel 3 sieht vor, Wasser aus dem Räterichsbodensee mit 25 Mio. m3 Nutzinhalt (er liegt unterhalb des Grimselsees) in den Oberaarsee mit 57 Mio. m3 Nutzinhalt zu pumpen, resp. in umgekehrter Richtung turbinieren zu können. Die Grösse des dazwischen liegenden Grimselsees mit 95 Mio. m3 Nutzinhalt ist für dieses Projekt nicht von Bedeutung. Auch der bisherige Kraftwerksbetrieb wird gemäss Projektbeschrieb nur wenig tangiert, da der Pumpspeicherbetrieb nur 5 - 10% des Speichervolumens - durchschnittlich 3 Mio. m3 Wasser pro Vorgang - der beiden Seen beansprucht. Der Oberaarsee kann ohnehin nicht innerhalb eines Jahres auf natürliche Weise mit dem anfallenden Wasser aus seinem Einzugsgebiet (Oberaargletscher) gefüllt werden. Er wird bereits heute mit Wasser, welches aus dem Grimselsee hochgepumpt wird, gefüllt. Technische Details zum Projekt finden sich auf der Homepage der KWO.
Speicherwasser ist deshalb für die Anlagenbesitzer eine besonders lukrative Ressource. Wenn man bedenkt, dass für den bisherigen und neu projektierten Pumpspeicherbetrieb zusammen mehr Strom benötigt wird, als die KWO ohne Pumpspeicherwerke erzeugen, so erkennt man die Dimension des Projektes noch deutlicher. Weil jedoch mit der Installation einer Pumpspeicheranlage kein Gesetzesverstoss vorliegt, kann mit einer Einsprache auf dem Rechtsweg nichts erreicht werden.
Das Tandemprojekt sieht den Ausbau der Wasserkraftanlagen im Aaretal vor. Mit der Aufwertung der Kraftwerke Innertkirchen 1 und Handeck 2 und der entsprechenden Zuleitungen kann die Leistung des Verarbeitungsstrangs Grimselsee - Innertkirchen deutlich erhöht werden. Gleichzeitig resultiert ein Energiegewinn von 70 GWh. Technische Details zum Projekt finden sich auf der Homepage der KWO. Hauptproblem aus Umweltsicht ist die Wasserrückgabe in Innertkirchen in die Aare. Damit die Auswirkungen des stark schwankenden Kraftwerkausflusses (Schwall und Sunk) gedämpft werden können, soll die Rückgabe über ein Beruhigungsbecken erfolgen. Die Frage ob die vorgesehene Grösse des Beckens ausreicht, wird im Rahmen des Baubewilligungsverfahrens durch eine Umweltverträglichkeitsprüfung des Kantons geklärt und bildete nicht Bestandteil des Konzessionsverfahrens. Deshalb wurde auf eine Einsprache im Konzessionsverfahren verzichtet. Die Vertreter der Umweltorganisationen (Luca Vetterli, Markus Meyer, Urs Eichenberger) haben in diesem Punkt gegenüber der KWO bereits klar gemacht, dass die bisherigen Abklärungen und daraus abgeleiteten Massnahmen noch nicht genügen um die Anlage so zu akzeptieren. Die Aare zwischen Aareschlucht und Brienzersee muss nicht nur wegen des Schutzes vor Hochwassern ausgebaut werden, sondern es müssen auch sehr grosse gewässerökologische Defizite saniert werden. Die vom Gesetz verlangten Renaturierungsmassnahmen dürfen nicht durch eine ungenügende Schwall-Sunk-Entlastung der Kraftwerke in ihrer Wirkungsentfaltung geschmälert werden. Die nächste Sitzung der Vertreter der Umweltorganisationen mit den KWO zu diesem Thema findet am 20. Juni statt.
Das schreckliche Atomunglück in Fukushima hat auch bei den KWO Spuren hinterlassen. Die KWO fühlen sich bestärkt, ihre Wasserkraftnutzung auszubauen. KWO Direktor Biasiutti ist zum begehrtesten Speicherwasserkraftvertreter der Schweiz avanciert. Er redet die zentrale Rolle der schweiz. Speicherwasserkraft als Strombatterie Europas gross. Wir liegen wohl richtig in der Annahme, dass die Sanierungsverfügung nicht mit demselben Kompromiss geendet hätte, wenn das starke Erdbeben mit nachfolgendem Tsunami ein Jahr früher stattgefunden hätte. Das Ergebnis der Verhandlungen ist auch aus heutiger Sicht als gut zu beurteilen. Mit der aufgewerteten Sanierungsverfügung ist die KWO die Abmachung eingegangen, dass bei Nichterreichen der vereinbarten gewässerökologischen Ziele die Dotationen mit Restwasser erhöht werden müssen, und zwar solange bis die Ziele erreicht sind. Das Monitoring dazu bildet Bestandteil der Verfügung. Es ist vorgesehen, dass der Grimselverein bei der Überwachung der Zielerreichung einbezogen wird.
Wie viel wohltuender als das Durchackern der Projektdossiers wirkte da die Lektüre des Aprilheftes von Natur und Mensch, das an alle Vereinsmitglieder versandt wurde. Langjährige Vereinsmitglieder haben darin berichtet, wieso sie sich für den uneingeschränkten Erhalt dieser einmaligen Grimsellandschaft einsetzen. Man hat richtig gespürt, dass diese Mitstreiter die Energie aufbringen, noch weitere 25 Jahre für Sunnig Aar, Moorlandschaft und Gletschervorfeld zu kämpfen. So ein Kämpfer war auch
Alexander Schläppi. Er ist im vergangenen Dezember im Alter von 93 Jahren gestorben. Xöidi, wie man ihn liebevoll nannte, war gewähltes Vorstandsmitglied. Ein letztes Mal hat er im Dez. 08 an einer Vorstandssitzung teilgenommen. Er hat uns dabei ein weiteres Mal mit klaren einfachen Worten mitgeteilt, dass die Mauererhöhung nicht zustande kommt. Wir waren immer angetan von seiner Schlauheit und seinen wohlüberlegten dosierten und treffsicheren Worten. Seine Sicht überzeugte immer wieder. Für ihn war klar, dass die Grimsel in der jetzigen Form ausgebaut ist, und keine weitere Beeinträchtigung verträgt. Bis weit in seine 80er Jahre hat er uns die Holzburdeli für das Siedelhornfeuer angefertigt und jeweils regelmässig seinen Teil hinaufgetragen.
Tobias Winzeler, unser juristischer Begleiter und Berater, will kürzer treten. Dres Schild, ebenfalls ein langjähriger Kämpfer, schreibt dazu Folgendes:
Wir haben volles Verständnis, dass sich der unermüdliche Schaffer endlich mehr Zeit für sich und seine Familie gönnt. Er hat das verdient, wir gönnen ihm mehr freie Zeit. Für uns ist das nicht gerade die Katastrophe. Er hat alle Argumente für das laufende Einspracheverfahren fein systematisch vorbereitet und die kritischen Punkte der beiden nicht grundsätzlich bestrittenen Projekte auf seine gekonnt sorgfältige Art zusammengetragen. Auf seinen Vorarbeiten können wir mit der Seevergrösserung getrost nochmals bis vor Bundesgericht und in die Baubewilligungsverfahren zu Tandem und Grimsel 3 einsteigen. Ein leises Bedauern, auch persönlicher Art, bleibt uns dennoch zurück. Allzu gerne hätten wir uns weiterhin von Tobias auf dem Rechtsweg begleiten lassen: "Never change a winning team" oder gute Seilschaften soll man nicht auseinander reissen.
Während einem Vierteljahrhundert arbeiteten wir erfolgreich mit Tobias zusammen. Seine landesweit anerkannte juristische Kompetenz, seine klaren und bestechenden Analysen und seine treffsicheren Formulierungen waren von unschätzbarem Wert. Unzählige Sitzungen, aber noch viel mehr informelle Treffen und Gespräche, notabene nie verrechnet, haben jeweils die entscheidende Wendung gebracht. Mit viel Herzblut hat er sich engagiert und für unsere Sache mitgekämpft. Im Jahresbericht Aqua Viva 06/07 haben wir geschrieben: "Tobias, wenn alle Stricke reissen, der Grimselverein mit Aqua Viva geht mit Deiner Unterstützung bis nach Lausanne". Wir waren daraufhin in Lausanne und haben dort schon mal den Streit um die Verfahrensfragen gewonnen. Dafür danken wir Tobias.
Sein Wirken auf die Grimsel zu beschränken wäre gar einseitig. In unseren Kreisen weniger bekannt ist, dass hinter zahlreichen Errungenschaften des heutigen Gewässerschutzes seine Handschrift steckt. Als Geschäftsführer des Schweizerischen Fischereiverbandes war er seit den 1980er Jahren Triebfeder zur Entwicklung im quantitativen Gewässerschutz. Seine Strategie, mit geschickt formulierten und lancierten Initiativen im richtigen Moment den nötigen Dampf für fortschrittliche Gesetzesneuerungen aufzusetzen, ist jeweils aufgegangen. Letztes gelungenes Beispiel ist die gerade abgeschlossene Revision des Gewässerschutzgesetzes, die erst mit der von ihm massgeblich geprägten Initiative "Für lebendige Gewässer" an Konturen gewonnen hat. Dabei war es nie seine Sache, sich in der Öffentlichkeit zu posieren. Er hat seine Kräfte im Hintergrund konzentriert, um mit scharfem Verstand unvoreingenommen die Vorgänge zu analysieren und uns dank seiner Unabhängigkeit glaubhaft darzulegen.
Die Zeiten haben sich unweigerlich geändert, insbesondere nach dem Tsunami und Fukushima. Tobias könnte nicht mehr den gleichen Grimselverein und die gleichen Organisationen mit dem gleichen Enthusiasmus und Engagement vertreten wie noch beim ersten erfolgreichen Gang vor Bundesgericht. Und zu Recht hat er vielleicht auch nicht mehr allzu grosse Lust dazu. Nun, Tobias wird uns als Freund weiterhin begleiten und wohl hie und da mit einen klaren Kommentar auf den richtigen Weg weisen. Wir hoffen, mit ihm zusammen feiern zu können, wenn die Seevergrösserung endgültig ad acta gelegt wird und wünschen Erika und ihm viele bereichernde Wanderungen entlang lebendigen Gewässern.
Skitourentage vom 18. - 20. März 2011
Vom 18.-20. März fand die schon fast legendäre Grimselvereinsskitour statt, ein eigentlicher Geheimtipp für Skifreaks, BergliebhaberInnen, BergführerInnen, Debatierwillige und FreundInnen der Massenlager und des Weissen. Wegen der Tatzelwurmbildung möchte ich zwar nicht zu viel Werbung machen, deshalb hier die ungeschönte Wahrheit:
Nach erfolgreicher Auseinandersetzung mit den Tücken des OeV im Wallis strebten wir am Freitag dem Blashorn entgegen, soweit das Horn uns eben liess. Oben blies es arg, so zogen wir es vor, weiter unten vor einem braunen Stadel zu sünnelen. Vom Samstag wissen nur wenige Eingeweihte, die in dichtem Nebel und Schneetreiben ihre Kleider auf Wasserfestigkeit testeten.sie sind in das Weisse eingetaucht und Stunden später irgendwo im Goms, von innen her durchnässt (wie aus eingeweihten Kreisen zu vernehmen war) wieder aufgetaucht. Andere frönten weiteren Walliser Sportarten. Dafür entschädigte der Sonntag alle. Bei strahlendem Wetter und bester Stimmung erreichte die ganze Gruppe mit Skiern und Snowboard den Gipfel des Sidelhorns. Welch wunderbare Aussicht ins Grimselgebiet! Drei tolle Tage mit wenig Schnee in den tiefen und faulen Schnee in mittleren Lagen und schmalen Matratzen...danke allen für die gute Zeit! Und meldet Euch nächstes Jahr ja nicht zu zahlreich an!!!
Gletscherweib: Samstag, 2. Juli 2011
Wir werden das Gletscherweib am Samstag, dem 02.07.2011 besuchen. Die stolze Dame hat es verdient, dass viele den Weg bis zum Gletscher unter die Füsse nehmen. Mit ungebrochenem Willen zum Widerstand werden wir das Gletscherweib wenn nötig flicken und mit vielen farbigen Fahnen schmücken. Priska Walss wird uns begleiten und mit ihren Alphornklängen den Besuch zu einem würdig fröhlichen Fest werden lassen.
Gemeinsam oder individuell werden wir ins Lauteraar wandern. Für den Transport von Stangen und Alphorn benötigen wir noch Träger. Bringt Fahnen, Freunde und Gäste mit! Treffpunkt spätestens um 10:10 Uhr (Postauto Meiringen ab 09:20).
Wer das Wochenende im Lauteraar verbringen möchte, soll sich rechtzeitig telefonisch in der Hütte anmelden: Tel. 033 973 11 10. In dieser Jahreszeit ist die Lauteraarhütte oft stark belegt.
Feuer in den Alpen: Samstag 13. August 2011
Generalversammlung 2011: Sonntag, 21. November in Meiringen
Jahresbeitrag: Das Vereinsvermögen ist deutlich zurückgegangen. u.a. wegen unseres letztjährigen Beitrags von 20'000.- an die Solaranlage des Campingplatzes in Obermad/Gadmen. Zwischenzeitlich hat die KWO das Konzessionsgesuch zur Mauererhöhung eingereicht. Der Gang vor die Gerichte steht bevor, und dies wird vorerst Geld kosten. Vorschüsse an die Gerichtskosten und Anwaltskosten sind zu bezahlen. Wir möchten die Kriegskasse wieder äufnen. Wir tun dies mit einem Aufruf an die Mitglieder, nach Möglichkeit den Jahresbeitrag von CHF 20.- für Einzelmitglieder und Familien sowie CHF 100.- (mindestens) für Vereine und Gruppen aufzurunden.
Auf ein baldiges Wiedersehen auf der Grimsel freut sich der Vorstand und wünscht allen eine schöne Zeit.